WIEN. Der Markt für Büroimmobilien zeigte sich im ersten Quartal 2010 noch durch die Auswirkungen der Krise geschwächt. Die Vermietungsleistung sank gegenüber dem Vorjahr um 12 % auf 37.000 Quadratmeter. Trotz der Startschwierigkeiten kann jedoch für das Gesamtjahr mit einem zumindest stabilen Ergebnis gerechnet werden, so die EHL Immobilien GmbH.
Grund für den Optimismus ist die steigende Nachfrage, die erstmals seit drei Jahren wieder deutlich angezogen hat. Die Bundeshauptstadt Wien steht im Vergleich mit den anderen großen Büro-Immobilienmärkten noch sehr gut da: Während die Leerstandsrate in Wien lediglich 5,9 % beträgt, stehen in Paris und London laut EHL Market Research (Kontakt: Alexandra Ehrenberger, Leiterin Market Research von EHL) 6,7 % der Büros leer, in Berlin sind es 7,2 %, in München 7,8 % und in Bratislava 12,0 %. Die schlechtesten Werte in Europa erreichen Budapest, Bukarest und Frankfurt mit Leerstandsraten von 22, 17 bzw. 15,2 %.
Weil derzeit sehr wenig neue Flächen auf den Markt kommen und die Nachfrage gleichzeitig anzieht, dürfte der Wiener Markt das schlimmste überstanden haben. Mit steigenden Leerständen und / oder fallenden Durchschnittsmieten ist in einem solchen Umfeld nicht mehr zu rechnen.
Hintergrund: Die bisherige CPB Immobilientreuhand firmiert seit einem Management-Buy-Out durch Geschäftsführer Mag. Michael Ehlmaier vom 1.Juli 2009 unter dem neuen Namen EHL-Immobilien.
Quelle: oe24.at
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